Nationale Gedenkstätte der österreichischen WiderstandskämpferInnen

Zentralfriedhof Wien

WENIG BEKANNT IST DAS SCHICKSAL JENER 592 WIDERSTANDSKÄMPFERINNEN GEGEN DAS NS-UNRECHTSREGIME, DIE IM LANDESGERICHT I IN WIEN GEKÖPFT WURDEN. IM HERZEN WIENS FINDET SICH JENER ORT DES SCHRECKENS, AN DEM ZWISCHEN 1942 UND 1945 NACH SCHEINVERHANDLUNGEN 592 WIDERSTANDSKÄMPFERINNEN STANDRECHTLICH ERMORDET WURDEN.

Als Einer von Vielen kann in der Gruppe 40 der am 30. März 1943 hingerichteten Helene Kafka, bekannt als Sr. Restituta, die von Papst Johannes Paul II. in Wien 1998 als erste Märtyrerin der Erzdiözese Wien seliggesprochen worden ist, gedacht werden.

Auch die Jüngste im Landesgericht I hingerichtete Frau, Anni Gräf, die mit nicht einmal 19 Jahren mit dem Fallbeil ermordet wurde, ist hier bestattet.

Am 11. März 2013 wurde der Ehrenhain für die WiderstandskämpferInnen auf der Gruppe 40 als nationale Gedenkstätte eingeweiht.

Nunmehr gibt es bei der „Gruppe 40“ gut sichtbar zwei dezent gestaltete Stelen, auf denen QR-Code-Plaketten angebracht sind. Es besteht die Möglichkeit, mit dem eingescannten QR-Code vor Ort über die Biographien der WiderstandskämpferInnen informiert und zu den Gräbern geleitet zu werden. Die „Gruppe 40“ versteht sich also auch als virtuelle Gedenkstätte in Ergänzung des realen Ortes, und würdigt die einzelnen WiderstandskämpferInnen auf diese besondere Weise.

Nationale Gedenkstätte der österreichischen WiderstandskämpferInnen

Stele mit QR-Code-Plakette zur Liste der Opfer

Symposium zum Gedenkjahr 25. – 28. Oktober 2018

Generationen im Dialog - Die Gruppe 40 und der Widerstand gegen das NS-Regime
Zum Verständnis des demokratischen Rechtsstaats.

Programm zum Symposium

Porträts der Opfer mit Verortung auf zurerinnerung.at

Zur Liste der Opfer